Interview mit Günter & Elvira Netzer.

„Ich kann mich fallen lassen in ein Leben, das von Elvira perfekt organisiert ist“

Das Paar, das in die Bar des Münchner Hotels Vier Jahreszeiten kommt, zieht alle Blicke auf sich: Günter und Elvira Netzer gehören zur absoluten A-Klasse im deutschen Promizirkus. Er war Profifußballer, Fußball-Manager, TV-Star und ist heute Executive Director für das Sportrechte-Unternehmen Infront Sports & Media AG. Und er bescherte dem deutschen Fußball einen seiner legendärsten Momente: Im DFB-Pokalfinale 1973 steht es nach der regulären Spielzeit 1:1 unentschieden zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln. Da platzt Günter Netzer auf der Ersatzbank der Kragen, er wechselt sich einfach selbst ein. Genau drei Minuten ist er auf dem Platz, als er das entscheidende Tor erzielt. Später spielt Netzer für Real Madrid, wird Weltmeister und Europameister mit der Nationalmannschaft. Sie modelte und ist immer noch eine der schönsten Frauen ihrer Generation. In der Familie Netzer ist Günter der „Außenminister“, Elvira die effektive, charismatische „Innenministerin“. Die beiden kennen sich seit 37 Jahren, seit 28 Jahren sind sie verheiratet. „Aber ich war nie Spielerfrau“, sagt Elvira Netzer schmunzelnd. „Als wir uns kennenlernten, war Günter schon Fußballmanager beim HSV“. Doch um Fußball soll es in unserem Gespräch ohnehin eher nicht gehen, sondern um Schönheit, Kosmetik und das Geheimnis ihrer Beziehung.

Frau Netzer, Sie benutzen seit Jahren die Kosmetiklinie A⁴. Jetzt treten Sie öffentlich als Testimonial dafür in Erscheinung. Ist das Ihr erster Werbevertrag?

Elvira (lacht): Nein, Werbeverträge hat in unserer Familie nur mein Mann, bei mir ist es ein Freundschaftsdienst für Eva Steinmeyer, die Schöpferin und Inhaberin von A⁴.

Wirklich sehr großzügig von Ihnen...

Elvira: Alle die mich kennen, wissen, dass ich ehrlich bis zur Schmerzgrenze bin. Fände ich die Produkte nicht gut, würde ich auch meiner Freundin zuliebe nichts anderes behaupten. Eva gab mir einige Produkte zum Testen, und meine Haut sah danach einfach praller und frischer aus. Außerdem gefällt mir, dass es eine wirkungsvolle Kosmetik auf natürlich Basis ist – ohne Mineralöle und Silikone.

Herr Netzer, greifen sie ab und zu in die Cremetöpfe Ihrer Frau?

Elvira: Natürlich benutzt er meine Cremes. Ich nehme das schweigend und schmunzelnd zur Kenntnis.

Günter: Zum ersten Mal ja, denn ich weiß, wie kritisch sie ist. Wenn Elvira etwas für gut befindet, dann kann ich mich darauf verlassen, ihr Qualitätsbewusstsein ist unbestechlich. Ich selber habe von Kosmetik keine Ahnung, aber die Cremes vertrage ich gut, und meine Haut sieht gut aus. Ich dachte allerdings nicht, dass Elvira bemerkt, dass ich bei ihren Tiegeln partizipiere.

Frau Netzer, sind Sie wirklich eine so kritische Konsumentin?

Elvira: Ehrlich gesagt, habe ich mir in jungen Jahren das Gesicht mit Wasser und Seife gewaschen und gar keine Creme benutzt, aber spätestens ab 35 Jahren funktioniert das natürlich ich nicht mehr. Heute bin ich kritisch, da hat Günter Recht. Ich war lange auf der Suche nach der richtigen Pflege für mich, jetzt habe ich sie gefunden.

Welches ist Ihr Lieblingsprodukt der Serie?

Elvira: Mein absoluter Favorit ist der A⁴ SOS Contour & Lifting Complex.Nach der Anwendung sind Wangen und Kinnpartie gleich viel definierter. Aber ich liebe auch die Augen- und die Handcreme. Und die Bodycreme, eigentlich mag ich alles aus der Serie ...

Gutes Aussehen ist aber nicht nur Kosmetik allein?

Elvira: Natürlich nicht, das ist nur eine Säule unter mehreren. Am Wichtigsten ist sicher eine positive Grundeinstellung zum Leben an sich, eine Zufriedenheit, in allem was man tut.

Achten Sie auf Ihre Ernährung?

Elvira: Wenn wir Zuhause in Zürich sind, koche ich schon sehr gesundheitsbewusst: Also viel Gemüse, Obst, mehr Fisch als Fleisch. Aber wenn wir in München sind, esse ich alles von der Weißwurst bis zur gegrillten Ente. Ich verkneife mir nichts, das beschert nur einen unzufriedenen Zug um den Mund.

Günter: Ich könnte mit keiner Frau zusammen sein, die nicht isst und ständig auf Diät ist. Das geht gar nicht. Ich finde, Elvira bekommt die Mischung aus gesunder Kost und Genießen gut hin.

Frau Netzer, haben Sie ein Beautyritual, das Sie Ihrer Tochter weitergegeben haben?

Elvira: Nein, ich habe gar keine Rituale, bei mir geht es im Bad ganz fix. Aber ich habe unserer Tochter Alana die leichtere Version der A⁴ - Serie (Face delight, Body delight) gekauft, damit sie auch mal was Vernünftiges nimmt. Heute weiß ich, dass man besser früh damit anfängt, sich gut zu pflegen. Ich hatte Glück, dass mir meine Haut Pflegesünden aus der Jugend und dazu reichlich Sonnenbäder nicht übel genommen hat.

Sie sind eine schöne Frau. Was mögen Sie an sich besonders?

Elvira: Meine Tochter finde ich schön, mich selber gar nicht. Ich bin eher ein Typ. Aber meine Haare und meine Zähne mag ich recht gern.

Wen finden Sie – von Ihrer Tochter einmal abgesehen – schön?

Elvira: Ich bin fasziniert von schönen Frauen, sage ihnen das auch immer sofort. Penelope Cruz finde ich hinreißend und bei uns in Deutschland Senta Berger.

Würden Sie sich liften lassen?

Elvira: Hätte ich Schlupflider oder eine krumme Nase, würde ich das operieren lassen. Aber ich würde meine Persönlichkeit verfälschen, wenn ich an meinen Falten rumbasteln ließe. Alter kann man nicht aufhalten, das muss man annehmen. Ich habe Freundinnen, die waren bei allen Ärzten dieser Welt und sehen dadurch nicht besser aus. Man muss seinen Frieden mit sich machen. Ich mag mich eigentlich so, wie ich bin.

Günter: Außerdem würde ich wirklich zum ersten Mal von Scheidung sprechen, wenn Elvira sich operieren ließe. Ich finde verschnittene Gesichter ganz schrecklich. Dafür finde ich meine Frau nach 37 Jahren Beziehung immer noch schön.

Elvira: Das sagt mir Günter besonders oft, wenn ich zu Hause völlig ungeschminkt in der Jogginghose rumlaufe, da bin ich immer ganz gerührt. Es bedeutet mir viel, dass ich ihm immer noch gefalle.

Streiten Sie nie?

Elvira: Natürlich, dass die Wände wackeln. Das muss auch sein in einer guten Beziehung. Und mir ist völlig egal, ob das jemand hört oder nicht. Ich würde nie eine Ehe aufrechterhalten, wenn die Basis nicht mehr stimmt. Aber wir hatten Glück, haben uns gemeinsam weiter entwickelt und uns nach 37 Jahren noch immer etwas zu sagen.

Was fanden Sie an Ihrem Mann bei Ihrem ersten Aufeinandertreffen besonders attraktiv?

Elvira: Ich schaue eigentlich nie auf einzelne Körperteile. Günter war der erste wirklich männliche Mann, den ich traf. Ich liebe Männer, die Männlichkeit ausstrahlen, und das tat und tut er in großem Maße. Trotzdem hat er einen sensiblen Mund und sensible Hände, ein toller Kontrast. Aber das Wichtigste ist, dass er Charisma hat und authentisch ist. Ich bewundere auch seine Klugheit, alles, was er in seinem Berufsleben gemacht hat, wurde ein Erfolg, wer schafft schon so was.

Günter: Jetzt werde ich gleich rot, wenn ich so viel gelobt werde. Ich kann gar nicht sagen, was mir bei Elvira als erstes aufgefallen ist, ich fand sie einfach rundum umwerfend und attraktiv. Sie war die erste Frau, die ich dauernd um mich haben wollte. Ich habe sie auch gebeten, mit dem Modeln aufzuhören und war sehr froh, als sie das wirklich gemacht hat. Sie hat unser Familienleben so wunderbar und geschickt um meinen Beruf herum gruppiert, ich bin ein glücklicher Mann.

Haben Sie ein Rezept für so eine glückliche Ehe?

Günter: Es gibt kein Patentrezept. Man muss Tag für Tag an der Ehe arbeiten. Und die Freude aufeinander behalten. Ich freue mich noch immer, wenn meine Frau mich begleitet.

Von Ihrer Beziehung abgesehen - was macht Sie glücklich?

Elvira: Ich liebe meinen Mann und unsere Tochter, aber gelegentlich bin ich sehr gerne mit mir allein, das macht mich dann richtig glücklich. Auch klassische Musik erfüllt mich, obwohl wir die erst spät für uns entdeckt haben. Außerdem bin ich verrückt nach Kunst. Ich kaufe total nach Bauch, aber das funktioniert gut. Günter: Vor ein paar Jahren zeigte mit Elvira in einem Katalog eine Liege von Marc Newson, von dem ich noch nie gehört hatte. Die kostete 120 000 Euro und ich sagte, so was Ähnliches hätten wir doch auf dem Speicher, so eine Ausgabe könnte man sich glatt sparen. Zwei Jahre später kostete das Teil über drei Millionen. Tja, da hätte ich mal auf Elvira hören sollen.

Kaufen Sie Kunst als Wertanlage?

Elvira: Es ist ein schöner Nebeneffekt, wenn ein Bild, das man mal gekauft hat, im Wert steigt. Aber das ist nicht unsere Hauptmotivation beim Sammeln. Wir leben mit den Bildern und Objekten, deswegen müssen sie uns gefallen. Wir haben sie auch nicht zum Angeben, denn in unsere Wohnung kommen wirklich nur eine Handvoll Freunde.

Wofür geben Sie Geld aus – von Kunst einmal abgesehen?

Elvira: Ich bin keine große Shopperin, auch keine Saisonpuppe, die immer das Neueste haben muss. Ich kaufe sehr gezielt und nur wenig. Ich habe meinen Stil gefunden und laufe keinen Trends mehr hinterher. Ich habe Stücke von Yves Saint Laurent aus den 1970er Jahren, die empfinde ich wirklich als zeitlose Modekunst. Ich bin sehr sparsam, hebe alles auf.

Günter: Ich habe von Mode genauso wenig Ahnung wie von Kosmetik. Bei offiziellen Anlässen trage ich das, was Elvira mir raus legt. Als ich bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wochenlang für meinen TV-Job bei der ARD weg war, hat mir Elvira jedes einzelne Outfit eingepackt und mit Zetteln beschriftet: Welche Krawatte zu welchem Hemd, Sakko, Hose. Einmal habe ich aus Versehen die falsche Krawatte erwischt. Ist mir natürlich nicht ausgefallen, Elvira, die daheim vor dem Bildschirm saß, sehr wohl. Sie war so sauer, dass sie mir den Hörer auf die Gabel knallte, als ich nach der Sendung zu Hause anrief. Ich war fix und fertig, mir war ja nicht mal bewusst, dass ich irgendetwas falsch gemacht hatte.

Wurde damals von Scheidung gesprochen?

Elvira: Nein, natürlich nicht. Heute lachen wir darüber. Ich liebe Günter und das Leben, das wir zusammen führen. Günter: Ich genieße, dass ich mich einfach fallen lassen kann in ein Leben, das von ihr perfekt organisiert wird. Elvira ist das absolute Glück in meinem Leben. Das sagt man so leicht, aber das ist die Wahrheit. Ich hätte nie gedacht, dass es sowas gibt. Elvira: Das ist doch jetzt ein schönes Schlusswort.

Frau Netzer, Herr Netzer – vielen Dank für das Gespräch.

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