Von Benedict Wells

„Vom Ende der Einsamkeit“ handelt vom Leben, vom erwachsen werden, von kleinen Dramen und großen Schicksalsschlägen und der Frage „was wäre, wenn das Leben anders verlaufen wäre“.  Der kleine Junge Jules und seine Geschwister Liz und Marty mussten schon in jungen Jahren einen herben Schicksalsschlag verkraften als ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Von da an begleitet der Leser die Geschwister durch die verschiedenen Phasen des Lebens – Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Aus der Ich-Perspektive erzählt Jules wie er, Liz und Marty auf unterschiedlichste Weise ihren eigenen Weg gefunden, Rückschläge verkraftet und das Glück gefunden haben.

Benedict Wells schafft es ohne große Ausschmückungen oder sich zuspitzende Dramatik den Leser zu fesseln und zum Nachdenken zu bringen. Obwohl das Buch voller Tragik und Melancholie ist, ist es nicht traurig. Obwohl wir am Ende ein paar Tränen vergießen mussten, waren wir nicht traurig, denn in „Vom Ende der Einsamkeit“ steckt auch viel Hoffnung, etwas Humor und einige Glücksmomente. Die drei Protagonisten haben Angst und Einsamkeit überwunden und das Schicksal gemeistert.

Beim Kauf  dieses Buches sagte die Verkäuferin: „ein sehr schönes Buch, aber Sie werden weinen müssen“. Und genau so kam es auch.

Eine Geschichte die das Herz berührt.