Ernährung.

ERNÄHRUNG.

Die Ernährung hat einen deutlichen Einfluss auf das Aussehen der Haut.

Die Hauptnahrungsbestandteile sind Kohlenhydrate, Eiweiße oder Proteine und Fette, die einen unterschiedlichen Einfluss auf die Haut ausüben.

Kohlenhydrate und ihr Einfluss auf die Haut.

Kohlenhydrate sind die vorherrschende Lebensmittelgruppe bei einer typisch westlichen Ernährung.

Der Körper benötigt Kohlenhydrate um zu funktionieren. Allerdings gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den Kohlenhydraten.

Zu dieser Gruppe gehören Industriezucker und Weißmehl, die nur leere Kalorien enthalten ebenso wie komplexe Kohlenhydrate, wie Mais, Vollkornbrot und brauner Reis, die zahlreiche Nährstoffe, einschließlich Eisen, Kalzium Ballaststoffe und B-Vitamine enthalten.

Greifen Sie zu qualitativ hochwertigen Kohlehydraten mit einem hohen Nähr- und Ballaststoffanteil wählen.

Eiweißstoffe (Proteine) und ihr Einfluss auf die Haut.

Beim Alterungsprozess der Haut kommt es zum Zellabbau. Zur Reparatur von beschädigten Zellen wird Protein benötig, da dieses aus Aminosäuren zusammengesetzt ist. Eiweiß aus der Nahrung wird im Darm in einzelne Aminosäuren aufgespalten, die von den Zellen aufgenommen und für Reparaturarbeiten eingesetzt werden.

Nicht nur die Haut, auch die Muskulatur, Organe und Knochen benötigen Protein. In besonderem Maß gilt dies für die Haut: Kollagen, das für die feste Hautstruktur sorgt, besteht aus Peptidketten, die wiederum aus Aminosäuren aufgebaut sind. Ein Proteinmangel hat eine beschleunigte Alterung zur Folge.

Leider gibt es im Körper keinen Speicher oder Depot für Eiweiß, d.h. der Mensch ist auf eine ständige Zufuhr von hochwertigem Protein angewiesen.

Der genaue Eiweißbedarf ist kritisch, doch man geht davon aus, dass Frauen mindestens 40g reines Eiweiß benötigen. Viele Frauen erreichen diese Menge nicht, weil sie im Allgemeinen weniger gern Fleisch essen als Männer.

Die hautfreundlichsten Eiweißquellen sind Hühnchen, Pute (am besten ohne Haut), Lamm, Eiweiß und am wichtigsten Fisch. Nüsse und Bohnen sind wertvolle vegetarische Eiweißquellen, auch wenn sie eine niedrigere Wertigkeit haben als tierisches Protein.

Fette / Fettsäuren und die Wirkung auf die Haut.

Fett zu essen macht Sie nicht fett. Auch beim Fett gibt es große qualitative Unterschiede. Bestimmte Fette und Öle liefern einen antientzündlichen und antioxidantien Schutz für die Haut.

Fette haben zu Unrecht als gesamte Familie einen schlechten Ruf. Sie können im Gegensatz sogar ähnlich wie Hormone positiv auf den Körper einwirken und den Zellstoffwechsel beschleunigen.

Vitamine und ihre Wirkung auf die Haut.

Vitamine sind Stoffe, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen, da sie nicht vom Körper selbst hergestellt werden können.

Besonders wertvoll für die Haut sind Vitamine, die antioxidativ wirksam, d.h. die freie Radikale einfangen können. Dies gilt z.B. für Vitamin C und E sowie die Vorstufen von Vitamin A, die Karotinoide.

Für die Schönheit besonders wichtig sind außerdem Vitamin B3, bzw. Niacin und Vitamin B5, bzw. Panthothensäure.

Vitamin B3 kurbelt die Produktion von Bindegewebsfasern und natürlichen Hautfetten an, Vitamin B5 verbessert die Fähigkeit der Zellen, Feuchtigkeit zu binden.

Mineralstoffe und ihre Wirkung auf die Haut.

Auch zahlreiche Mineralstoffe benötigt der Organismus, die von außen zugeführt werden müssen.

Für den Hautstoffwechsel sind Chrom, Eisen, Kupfer, Selen und Zink besonders entscheidend.

Eine vollständige Liste empfehlenswerter Lebensmittel für die verschiedenen Hauttypen finden Sie im Buch:

"Schön essen - Die richtige Hautpflege von Aussen & Innen."

Ausschnitte des Buches.


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